Smart Stores 24/7 – Die Zukunft der unbemannten Nahversorgung

Unbemannte Konzepte für den ländlichen Raum

Smart Stores wie SB-Dorfläden, hybride Dorfläden und SB-Hofläden bieten 24/7 Nahversorgung – effizient, regional und ohne Personal. Entdecken Sie die Zukunft der lokalen Versorgung!

Was versteht man unter Smart Stores?

Smart Stores 24/7 sind unbemannte oder teilautonome Kleinsupermärkte, die mit moderner Self-Checkout-Technik und digitalem Zutritt rund um die Uhr geöffnet sind. Sie verzichten weitgehend auf klassisches Kassenpersonal – der Einkauf wird von den Kunden selbst abgeschlossen, etwa per Selfscanning, RFID, App oder Scan‑&‑Go‑Kasse. Mit Verkaufsflächen von meist 80 bis 150 Quadratmetern und einem Sortiment von 1.200 bis 1.500 Artikeln des täglichen Bedarfs eignen sich Smart Stores vor allem für Orte, in denen ein voll besetzter Supermarkt wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Sie werden in Deutschland als eigenständige Betriebsform betrachtet und kommen in Dörfern, Wohngebieten, an Tankstellen, Hochschulen, Bahnhöfen oder in Innenstädten zum Einsatz.

Warum Smart Stores gerade jetzt boomen

Seit 2019 sind in Deutschland bereits über 600 Smart Stores entstanden – Tendenz steigend. Treiber sind steigende Personalkosten, veränderte Lebensstile mit dem Wunsch nach flexiblen Öffnungszeiten und der politische Druck, ländliche Nahversorgung zu sichern. Für Betreiber eröffnen Smart Stores neue Standort-Chancen, an denen klassische Filialmodelle nicht funktionieren würden. Parallel entwickeln große Handelsunternehmen, Franchisegeber und Direktvermarkter eigene Formate: vom autonomen Walk‑in‑Store über hybride Dorfläden bis zu Robotik-Boxen. Damit wächst auch die Komplexität – die Wahl des richtigen Geschäftsmodells, der Technik und der Finanzierung entscheidet darüber, ob ein Projekt profitabel wird oder nicht.

Smart Store-Modelle für unterschiedliche Standorte

Smart Stores sind kein Einheitskonzept, sondern ein Baukasten aus Technologien und Geschäftsmodellen. Walk‑in‑Stores mit gefüllten Regalen und Self‑Checkout-Kassen eignen sich als Dorfladen 2.0 oder SB‑Hofladen; hybride Konzepte kombinieren Tagesbetrieb mit Personal und unbemannten Randzeiten; Container- und Boxlösungen ermöglichen 24/7‑Versorgung auch an sehr kleinen oder temporären Standorten.​ Je nach Einzugsgebiet, Wettbewerb und Immobilie lassen sich unterschiedliche Modelle kombinieren – etwa ein hybrider Dorfladen mit Bäckerei, ein 24/7‑Hofladen mit RFID‑Technik oder eine Robotik‑Box an einem Pendlerparkplatz. Die Aufgabe guter Beratung ist es, aus Standort, Zielgruppe und Budget das passende Set‑up abzuleiten, statt Technik um der Technik willen einzusetzen.

Konzepte im Überblick

Innovative Smart-Store-Modelle für jeden Bedarf

Laut aktuellem Whitepaper der DHBW Heilbronn (Stand Januar 2025) gibt es bereits über 600 Smart Stores in ganz Deutschland. Diese innovativen Nahversorger nutzen unterschiedliche Technologien, die individuell auf Standorte, Sortimente und Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind:

Self-Checkout-Läden: Kunden kassieren sich selbst ab via Selfscanning Technologie – perfekt für budgetorientierte SB-Dorfläden.

Grab & Go Stores: Kunden nehmen die Waren direkt mit, die automatische Abrechnung erfolgt bequem via App.

Robotik-Boxen: Hightech-gestützte, automatisierte Warenübergabe durch innovative Robotik-Systeme – effizient und platzsparend.

Automatenshops: Ein breites Convenience-Sortiment wird rund um die Uhr über intelligente Verkaufsautomaten angeboten.

Spezialisierte Lösungen: Technologien wie RFID für SB-Hofläden oder maßgeschneiderte App-Lösungen für 24/7 Bioläden.

Dorfladenbox als Smart Store mit Self-Checkout, im Hintergrund Regale mit Lebensmitteln
24/7 Supermarkt mit Self-Checkout, im Hintergrund Regale mit Lebensmitteln

Vorteile von Smart Stores

Digitale Nahversorgung, die überzeugt – kostengünstig, flexibel und unabhängig

Smart Stores revolutionieren die Nahversorgung insbesondere in ländlichen Regionen. Durch innovative Technologien wie Self-Checkout-Systeme und einen 24/7-Zugang reduzieren Sie Betriebskosten, maximieren die Flexibilität und bieten Ihren Kunden ein modernes Einkaufserlebnis.

Kosteneffizienz: Kein Personal nötig, Sie sparen laufende Kosten.

24/7 Flexibilität: Kunden profitieren von durchgehender Verfügbarkeit – perfekt angepasst an moderne Lebensstile und Berufstätige.

Einfachheit: Self-Checkout-Läden sind leicht für Nahversorger umsetzbar.

Kundenfreundlich: Intuitive Smart Shops sind auch für Senioren geeignet.

Volle Unabhängigkeit: Ohne Franchise- oder Lizenzbindungen behalten Sie volle Kontrolle über Ihr Geschäft und Ihr Sortiment.

Warum Smart Stores die Zukunft sind

Effizient, flexibel und regional

Smart Stores wie SB-Dorfläden, hybride Dorfläden oder Direktvermarkter-Stores bieten eine nachhaltige Nahversorgung mit maximaler Effizienz. Sie stärken die lokale Versorgung, sind kostengünstig umsetzbar und schaffen Chancen:

Maximale Effizienz: 24/7 Smart Stores reduzieren Betriebskosten erheblich und steigern gleichzeitig die Umsatzmöglichkeiten.

Hohe Flexibilität: Digitale SB-Nahversorger passen sich flexibel und schnell wechselnden Kundenbedürfnissen und Markttrends an.

Regionalität: Die Umsetzung fördert lokale Produkte in SB-Läden.

Unabhängigkeit: Keine Franchise-Zwang – Ihr eigenes Konzept.

Zukunftssicher: Moderne Self-Checkout-Technologien für die steigende Nachfrage nach unkomplizierten Einkaufsmöglichkeiten.

Smart Store Dorfladen in einem Dorf, im Hintergrund Regale mit regionalen Produkten und Schild „Nahversorgung

Rechtlicher Rahmen und Ladenöffnung

Smart Stores bewegen sich in einem regulierten Umfeld: Ladenöffnungszeiten, Arbeitszeitrecht, Sonn‑ und Feiertagsregelungen, Brandschutz, Hygiene und Datenschutz greifen auch für unbemannte Konzepte. Besonders relevant sind Vorgaben zu maximalen Verkaufsflächen, zulässigen Warengruppen und zu personalfreien Öffnungszeiten, die sich je nach Bundesland unterscheiden. Wer ein Projekt plant, sollte frühzeitig klären, welche Betriebsform (vollautonom, hybrid, Automatenlösung) in der eigenen Region rechtlich möglich ist und welche Anzeige‑, Genehmigungs‑ oder Dokumentationspflichten bestehen. Fehler in dieser Phase werden später teuer – etwa, wenn Investitionen getätigt wurden, bevor Rechtssicherheit besteht.

Technologie-Bausteine im Überblick

Ein Smart Store besteht aus mehreren technischen Ebenen: Zutritt, Kasse, Warenwirtschaft, Sicherheitstechnik und Monitoring. Zutrittssysteme reichen von Bankkartenterminals über Kundenkarten bis zur App‑Lösung; entscheidend sind Barrierefreiheit und ein möglichst medienbruchfreier Prozess für die Kundschaft. Bei den Self-Checkout-Systemen stehen klassische Scan‑Kassen, „Scan & Go“ mit Handscanner oder Smartphone und kamerabasierte Grab‑&‑Go‑Lösungen zur Verfügung. Ergänzt werden sie durch Videoüberwachung, Temperatur‑ und Füllstandsmonitoring, teilweise auch KI‑gestützte Diebstahlprävention. Aus Betreibersicht zählt vor allem, dass alle Systeme stabil laufen, GoBD‑konform sind und sich sauber in Warenwirtschaft und Reporting integrieren lassen.

Standort, Wirtschaftlichkeit und Fördermittel

Ob ein Smart Store wirtschaftlich arbeitet, entscheidet sich selten an einem einzelnen Faktor, sondern an der Kombination aus Einzugsgebiet, Standortqualität, Investitionskosten und laufenden Fixkosten. Dorfladen‑Konzepte arbeiten häufig mit Investitionsgrößenordnungen von 500 Euro pro Quadratmeter Ladenbau plus etwa 200 Euro pro Quadratmeter Erstbestückung.​ Förderprogramme wie LEADER, ELR oder regionale Wirtschaftsförderungen können bis zu rund 35 Prozent der Investitionskosten übernehmen, wenn Projekte zur Sicherung der Nahversorgung, Belebung von Ortszentren oder Stärkung der Daseinsvorsorge beitragen. Grundlage sind immer ein tragfähiger Businessplan, eine saubere Rentabilitätsrechnung und ein klares Betreiberkonzept – egal ob Gemeinde, Genossenschaft, Filialist oder Einzelunternehmer.

Für wen sich Smart Stores wirklich lohnen

Smart Stores sind besonders attraktiv für drei Gruppen: Gemeinden, die eine Versorgungslücke schließen möchten; Direktvermarkter und Hofläden, die ihren Ab-Hof-Verkauf skalieren wollen; sowie Kaufleute und Filialisten, die neue Standorte testen oder Randzeiten besser nutzen möchten. Für Quereinsteiger und Einzelbetreiber ist der Smart Store häufig ein zweites Standbein mit solidem Cash‑Flow, für Filialisten mit mehreren Standorten kann er zum eigenständigen Geschäftsbereich werden. Entscheidend ist, vorab ehrlich zu prüfen, ob Standort, Zielgruppe und Budget zueinander passen – und ob die notwendige Zeit und Kompetenz für Betrieb, Sortimentspflege und Controlling vorhanden sind.

Einkaufskorb im SB Laden, Regale mit Lebensmitteln im Hintergrund.

SB-Dorfladen: 24/7 Nahversorgung mit Self-Checkout-Technik 
– kosteneffizient, flexibel und ideal für die lokale Versorgung im Dorf.

SB-Hofladen: 24/7 Selbstvermarkter-Store mit Self-Checkout-Technik
– regional, unbemannt und ideal für die lokale Versorgung direkt vom Hof.

Hybrider Dorfladen: 24/7 Nahversorgung mit Self-Checkout-Technik
– flexibel, umsatzstark und ideal für bestehende Geschäfte oder Bäcker.

Beratung und nächste Schritte

Wir verbinden Markt- und Praxiswissen aus realen Smart-Store- und Dorfladen-2.0-Projekten mit einem klar strukturierten Vorgehen: von der ersten Idee über die Rentabilitätsprüfung bis zum laufenden Betrieb. Statt Technik „von der Stange“ zu verkaufen, entwickeln wir gemeinsam mit Gemeinden, Hofläden, Investoren und Filialisten ein Konzept, das wirklich zum Standort, zur Zielgruppe und zum Budget passt. Unsere Unterstützung deckt alle Phasen eines Smart-Store-Projekts ab. In der Konzeptphase analysieren wir Einzugsgebiet, Frequenz und Kaufkraft, bewerten Immobilien, erstellen eine belastbare Wirtschaftlichkeitsrechnung und einen Investitionsplan inklusive möglicher Fördermittel. In der nächsten Phase helfen wir bei der Auswahl der passenden Technikpartner, Self‑Checkout-Systeme, Zutritts- und Sicherheitstechnik sowie beim Ladenbau – immer mit Blick auf Bedienbarkeit, rechtliche Anforderungen und laufende Kosten.

Während der Umsetzung koordinieren wir auf Wunsch die beteiligten Gewerke und Dienstleister, unterstützen bei Förderanträgen und Bankgesprächen und sorgen dafür, dass Kühltechnik, Einrichtung, Warenwirtschaft und Kassensoftware perfekt zusammenpassen. Nach der Eröffnung endet unsere Kooperation in der Regel nicht: Wir bieten Schulungen zur Nutzung der digitalen Systeme, Beratung zur Sortimentsplanung, Unterstützung bei Kennzahlen, Controlling, Marketing und Kundenbindung. So wird aus Ihrem Projekt kein teures Experiment, sondern ein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell – und ein verlässlicher Nahversorger für Ihre Gemeinde.

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FAQs zu Smart Stores

Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen rund um 24/7-Nahversorger

Was ist der Unterschied zwischen einem SB-Dorfladen, einem hybriden Dorfladen und einem SB-Hofladen?

Ein SB-Dorfladen ist ein unbemannter 24/7 Nahversorger mit Self-Checkout (1.000–1.500 Artikel). Ein hybrider Dorfladen kombiniert Service (z.B. vormittags) mit Selbstbedienung (lange Öffnungszeiten). Ein SB-Hofladen ist ein kleiner 24/7 Selbstvermarkter-Store für regionale Produkte (50–200 Artikel). Erfahren Sie mehr über unsere Konzepte!

Welche Vorteile bieten Smart Stores für die Nahversorgung?

Smart Stores wie SB-Dorfläden, SB-Hofläden oder hybride Dorfläden bieten 24/7-Zugang, senken Personalkosten durch Self-Checkout-Technik und stärken die lokale Versorgung – ideal für Dörfer mit Versorgungslücken.

Wie viel kostet der Aufbau eines Smart Stores?

Die Kosten variieren: Ein SB-Dorfladen ist teurer als ein SB-Hofladen, da ein größeres Sortiment dargestellt wird. Ein hybrider Dorfladen setzt i.d.R. einen bestehenden Betrieb voraus. Fördermittel (z. B. LEADER) decken bis zu 35% der Kosten ab – wir helfen Ihnen gerne bei der Finanzierung!

Welche Technik wird in Smart Stores eingesetzt?

Smart Stores nutzen Self-Checkout-Systeme wie Selfscanning-Kassen, RFID Technik oder Apps. Kameras und Zugangskontrollen (z. B. QR-Codes) sorgen für die nötige Sicherheit. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und Installation!

Wie lange dauert es, einen Smart Store zu eröffnen?

Der Aufbau eines 24/7 Smart Stores dauert ca. 4–6 Monate: Planung, Ladenbau und Installation der Technik, sowie Bestückung des Erstsortiment. Mit unserer Unterstützung starten Sie schneller – vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch!